Dexibu-ratiopharm® 200 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Dexibuprofen. Zusammensetzung: Eine Filmtbl. enth. 200 mg Dexibuprofen. Sonst. Bestandt.: Tablettenkern: Hypromellose, Mikrokristalline Cellulose, Carmellose Calcium, Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum. Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Triacetin, Talkum, Macrogol 6000. Anwendungsgebiete: Bei Erw. zur symptomat. kurzzeit. Behandl. von akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Kopfschmerzen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, gg. and. NSAR od. einen der sonst. Bestandt., bei denen Stoffe mit ähnl. Wirkung (z. B. Acetylsalicylsäure od. and. NSAR) Asthmaanfälle, Bronchospasmen, akute Rhinitis, Nasenpolypen, Urtikaria od. angioneurotische Ödeme auslösen. Mit gastrointestinalen Blutungen od. Perforationen in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Behandl. mit NSAR. Mit besteh. od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen peptischen Ulzera od. Blutungen (mind. zwei voneinander unabhängige Episoden von nachgewiesener Ulzeration od. Blutung). Mit ungeklärten Blutbildungsstör. Mit zerebrovaskulären od. and. aktiven Blutungen. Mit aktivem Morbus Crohn od. aktiver Colitis ulcerosa. Mit schwerer Herzinsuff. (NYHA-Kl. IV). Mit schwerer Nierenfunktionsstör. (GFR < 30 ml/min). Mit starker Dehydratisierung (z. B. durch Erbrechen, Durchfall od. unzureich. Flüssigkeitsaufnahme). Mit schwerer Leberfunktionsstör. Ab dem sechsten Monat der Schwangerschaft. Nebenwirkungen: Infektionsbedingte Entzünd. (z. B. Entwicklung einer nekrotisier. Fasziitis) können im Zusammenhang mit der Anwend. von NSAR verstärkt werden. Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen u. Hautjucken sowie Asthmaanfälle (ggf. mit Blutdruckabfall). Schwere allgem. Überempfindlichkeitsreakt. Sie können sich äußern als Gesichtsödem, Zungenschwell., innere Kehlkopfschwell. mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen u. Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohl. Schock. Verschlimm. von Asthma. Psychoti. Reaktionen, Depression. Zentralnervöse Stör. wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit od. Müdigkeit, Aseptische Meningitis. Sehstör. Tinnitus, Hörstör. nach längerer Behandl. Ödeme, Palpitationen, Herzinsuff., Kounis-Syndrom. Arterielle Hypertonie, Vaskulitis. Gastrointestinale Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Dyspepsie, Diarrhoe, Blähungen, Verstopfung, Sodbrennen, Erbrechen u. geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können. Gastrointestinale Ulzera, Perforation od. Magen-Darm-Blutung, Gastritis, ulzerative Stomatitis, Exazerbation einer Colitis u. eines Morbus Crohn. Ösophagitis, Pankreatitis, Ausbildung intestinaler, diaphragmaartiger Strikturen. Hautausschläge, schwere Hautreaktionen (einschl. Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom u. toxische epidermale Nekrolyse), Alopezie, Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie u. system. Symptomen (DRESS), akute generalisierte exanthemat. Pustulose (AGEP). Rhinitis, Bronchospasmen (vorwieg. bei Asthmapat.), Asthmaexazerbation. Nierengewebeschädig. (Papillennekrose) u. erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut; erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut, Ausbildung von Ödemen, insb. bei Pat. mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuff., interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom od. Niereninsuff. Leberfunktionsstör., hepatische Dysfunktion, Leberschäden, Leberversagen, akute Hepatitis u. Gelbsucht. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Im dritten Schwangerschaftstrimenon kontraind. Bei niedriger Dos. u. kurzer Behandlungsdauer ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Wechselwirkungen: And. NSAR, einschl. selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer, Acetylsalicylsäure, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblockers od. Angiotensin-II-Antagonisten, Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus u. Aminoglykosid-Antibiotika, Corticosteroide, Antikoagulantien wie Heparin od. seine Derivaten, Vitamin-K-Antagonisten, z. B. Acenocoumarol, Warfarin, u. nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien, z. B. Rivaroxaban, Apixaban od. Dabigatran. Digoxin-, Phenytoin- od. Lithium-haltige AM. Methotrexat, Sulfonylharnstoffe, Chinolon-Antibiotika, CYP2C9-Inhibitoren, Thrombozyteninhibitoren u. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), kaliumspar. Diuretika, Zidovudin (Azidothymidin), Probenecid u. Sulfinpyrazon, Baclofen, Pemetrexed, Alkohol. Dosierung: Die empf. Dosis beträgt bis zu 600 mg Dexibuprofen tgl., aufgeteilt auf bis zu drei Einzeldosen von 200 mg. Der Abstand zwischen zwei Dosen sollte mind. 6 Std. betragen. Die max. Tagesdosis von 600 mg Dexibuprofen sollte innerhalb von 24 Std. nicht überschritten werden. Status: Apothekenpflichtig. 7/24.
Diclo-ratiopharm® bei Schmerzen und Fieber 25 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Diclofenac-Kalium. Zusammensetzung: Jede Filmtbl. enth. 25 mg Diclofenac-Kalium. Sonst. Bestandt.: Tablettenkern: Crospovidon (Typ A) (Ph.Eur.), Kaliumhydrogencarbonat, Macrogol 6000, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Mannitol (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat. Filmüberzug: Hypromellose, Macrogol 400. Anwendungsgebiete: Kurzzeitige symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, Fieber. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., bekannte Reaktionen von Angioödem, Bronchospasmus, Asthma, Brustkorbschmerzen, Rhinitis od. Urtikaria nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. and. nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) in der Vergangenheit, ungeklärte Blutbildungsstör., aktive Magen- od. Darmgeschwüre, Blutungen od. Perforation, besteh. od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera od. Hämorrhagien (mind. 2 unterschiedl. Episoden nachgewiesener Ulzeration od. Blutung), gastrointestinale Blutungen od. Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR, zerebrovaskuläre od. and. aktive Blutungen, schwere Leber- od. Nierenfunktionsstör., bekannte Herzinsuff. (NYHA II-IV), ischämische Herzkrankheit, periphere arterielle Verschlusskrankheit u./od. zerebrovaskuläre Erkrank., Schwangerschaft, im letzten Drittel. Warnhinw.: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! AM enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtbl., d. h., es ist nahezu „natriumfrei“. Nebenwirkungen: Ödeme, Bluthochdruck u. Herzinsuff., art. thrombot. Ereignisse (bsw. Herzinfarkt od. Schlaganfall), Verschlechterung infektionsbed. Entzünd. (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis), Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose), hämolyt. Anämie. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl. Wunden im Mund, grippeart. Beschw., starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten u. Hautblutungen. Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag u. Hautjucken. Urtikaria. Anaphylaktische u. anaphylaktoide Reaktionen (einschl. Hypotonie, Tachykardie u. Schock). Angioödem (einschl. Gesichtsödem), Schwell. von Gesicht, Zunge u. innerem Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Luftnot. Psychot. Reaktionen, Depression, Angstgefühle, Alpträume, Schlaflosigkeit. Zentralnervöse Stör. wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Erregung, Reizbarkeit od. Müdigkeit. Schläfrigkeit. Sensibilitätsstör., Stör. der Geschmacksempf., Parästhesien, Gedächtnisstör., Desorientierung, Krämpfe, Zittern, Schlaganfall. asept. Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber od. Bewusstseinstrübung. Sehstör., Verschwommensehen, Doppeltsehen. Tinnitus, Hörstör. Palpitationen, Brustschmerz, Ödeme, Herzinsuff., Herzinfarkt. Kounis-Syndrom. Hypertonie, Vaskulitis. Asthma (einschl. Atemnot). Pneumonitis. Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen u. Durchfall, ebenso wie geringfüg. Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können. Dyspepsie, Flatulenz, Bauchkrämpfe, Inappetenz sowie gastrointestinale Ulzera (u. U. mit Blutung u. Durchbruch). Gastritis, Hämatemesis, Meläna od. blutiger Durchfall. Stomatitis (einschl. ulzerative Stomatitis), Glossitis, Ösophagusläsionen, Beschwerden im Unterbauch wie z. B. Colitis einschl. blutende Colitis od. Verstärkung einer Colitis ulcerosa/eines Morbus Crohn, Obstipation, Pankreatitis, diaphragmaart. intestinale Strikturen. Ischämische Kolitis. Erhöh. der Serumtransaminasen. Leberschäden, insb. bei Langzeittherapie, akute Hepatitis mit od. ohne Ikterus. Lebernekrose, Leberversagen. Alopezie. Exantheme, Ekzeme, Erytheme, Erythema multiforme, Photosensibilisierung, Purpura (auch allerg. Purpura) u. bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom u. toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), exfoliative Dermatitis. Ausbildung von Ödemen, insb. bei Pat. mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuff. Nierengewebsschädigungen (interstitielle Nephritis, Papillennekrose), die mit akuter Niereninsuff., Proteinurie u./od. Hämaturie einhergehen können. Nephrotisches Syndrom. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. des ersten u. zweiten Schwangerschaftstrimesters nur geben, wenn unbedingt notwendig, Im dritten Schwangerschaftstrimenon kontraind. Währ. der Stillzeit nicht anw. Wechselwirkungen: Andere NSAR einschl. Salicylate. Digoxin, Phenytoin, Lithium. Diuretika u. Antihypertensiva. Glucocorticoide. Antikoagulanzien u. thrombozytenaggregationshemmende Wirkstoffe. Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure u. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Methotrexat. Ciclosporin. Tacrolimus. Probenecid. Antidiabetika. Chinolon-Antibiotika. Colestipol und Colestyramin. Starke CYP2C9-Inhibitoren. Dosierung: Erw. u. Jugendl. ab 16 J.: zu Beginn 1 Filmtbl., danach je nach Bedarf 1 Filmtbl. alle 4 bis 6 Std. Dabei soll jedoch die Höchstmenge von 3 Filmtbl. (entspr. 75 mg Diclofenac-Kalium) innerh. von 24 Std. nicht überschritten werden. Ohne Rücksprache mit dem Arzt beträgt die Anwendungsdauer bei leichten bis mäßig starken Schmerzen 4 Tage bzw. bei Fieber 3 Tage. Status: Apothekenpflichtig. 8/22.
Diclo-ratiopharm® Schmerzgel
Wirkstoff: Diclofenac-Natrium. Zusammensetzung: 1 g Gel enth. 10 mg Diclofenac-Natrium. Sonst. Bestandt.: Ammoniak, Carbomer 980, Decyloleat, Natriumedetat (Ph.Eur.), Octyldodecanol (Ph.Eur.), (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja), 2-Propanol (Ph.Eur.), RRR-alpha-Tocopherol, Sojaöl (Ph.Eur.), Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Für Erw.: Zur äußerl. symptomat. Behandl. von Schmerzen, Entzünd. und Schwellungen bei: rheumatischen Erkrank. der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidenentzünd., Schleimbeutelentzünd., Schulter-Arm-Syndrom, Entzünd. im Muskel- und Kapselbereich), degenerativen Erkrank. der Extremitätengelenke und im Bereich der Wirbelsäule, Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen). Für Jugendl. über 14 J.: Zur Kurzzeitbehandl. Zur lokalen, symptomatischen Behandl. von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen od. Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, Soja, Erdnuss, and. Schmerz- u. Rheumamitteln (nicht-steroidale Antiphlogistika) od. einen der sonst. Bestandt., Pat., bei denen Asthmaanfälle, Hautausschlag od. akute Rhinitis durch Acetylsalicylsäure od. nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAIDs) ausgelöst werden, auf offenen Verletzungen, Entzünd. od. Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen od. Schleimhäuten, Kdr. und Jugendl. unter 14 J. (keine ausr. Erfahrung), im dritten Trimenon der Schwangerschaft. Warnhinw.: Gel enth. (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja), Sojaöl. Nebenwirkungen: Pustelartiger Hautausschlag. Überempfindlichkeitsreaktionen (einschl. Urtikaria); Angioödem. Asthma. Magen-Darm-Stör. Hautausschlag, Ekzem, Erythem, Dermatitis (einschl. Kontaktdermatitis), Pruritus, bullöse Dermatitis, Photosensibilisierung, Brennen an der Applikationsstelle, trockene Haut. Bei großfläch. Auftragung auf die Haut u. Anw. über einen längeren Zeitraum sind NW, die ein bestimmtes Organsystem od. auch den gesamten Organismus betreffen, nicht auszuschließen. (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) u. Sojaöl können sehr selten allerg. Reaktionen hervorrufen. Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. des 1 u. 2. Schwangerschaftstrimenons nur anw., wenn dies unbedingt erforderlich ist. Währ. des letzten Schwangerschaftstrimenons kontraind. In der Stillzeit nur unter ärztl. Rat anwenden. Dosierung: 3-mal tgl. anwenden. Max. Tagesgesamtdosis beträgt 9 g Gel. Schmerzgel wird auf die betroffenen Körperpartien dünn aufgetragen u. leicht in die Haut eingerieben. Status: Apothekenpflichtig. 7/24.
Diclofenac-ratiopharm® Schmerzpflaster
Wirkstoff: Diclofenac-Natrium. Zusammensetzung: Jedes wirkstoffhaltiges Pflaster enth. 140 mg Diclofenac-Natrium. Sonst. Bestandt.: Glycerol, Propylenglycol, Diisopropyladipat, Sorbitol-Lösung 70 % (kristallisierend) (Ph.Eur.), Carmellose-Natrium (Ph.Eur.), Polyacrylsäure Natriumsalz, Basisches Butylmethacrylat-Copolymer (Ph.Eur.), Natriumedetat (Ph.Eur.), Natriumsulfit, Butylhydroxytoluol (Ph.Eur.), Aluminium-kalium-bis(sulfat), Hochdisperses Siliciumdioxid, leichtes Kaolin, Macrogollaurylether (Ph.Eur.) (9 EO-Einheiten), Levomenthol, Weinsäure (Ph.Eur.), Gereinigtes Wasser, unverwebtes Polyester-Stützgewebe, Polypropylen-Schutzfolie. Anwendungsgebiete: Zur Kurzzeitbehandlung: Lokale symptomatische Behandl. von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen od. Prellungen im Bereich der Extremitäten infolge stumpfer Traumen, z. B. Sportverletzungen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt. (z. B. Propylenglycol, Butylhydroxytoluol), and. Analgetikum und Antirheumatikum (nicht-steroidale Antirheumatika [NSARs], einschl. Acetylsalicylsäure), Pat., die früher einen Asthmaanfall, Urtukaria od. akute Rhinitis als Folge der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. einem NSAID hatten, aktiver peptischer Ulkus, auf offenen Verletzungen, Verbrennungen od. Infektionen der Haut, sowie auf Ekzemen, letztes Drittel der Schwangerschaft Kdr. und Jugendl. unter 16 J. Warnhinw.: Schmerzpflaster enth. Propylenglycol und Butylhydroxytoluol! Nebenwirkungen: Überempfindlichkeitsreakt. bzw. lokale allerg. Reaktionen (Kontaktdermatitis). Überempfindlichkeitsreakt. wie Angioödem u. Reaktionen vom anaphylaktischen Typ. Lokale Hautreaktionen wie z. B. Hautrötungen, Brennen, Pruritus, Erythem, Hautausschlag, auch mit Pustel- od. Quaddelbildung, generalisierter Hautausschlag, Trockene Haut. Wenn Diclofenac großflächig u. über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von system. NW nicht auszuschließen. Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. 1. und 2. Trimenons sorgf. Nutzen-Risiko-Abwägung, im 3.Trimenon kontraindiziert. Stillzeit: bei kurzfristiger Anwend. ist Unterbrechung des Stillens nicht erforderl. Schmerzpflaster nicht direkt auf den Brustbereich aufkleben. Dosierung: Bei Erw. und Jugendl. ab 16 J.: 1 wirkstoffhaltiges Pflaster 2-mal tgl., jew. morgens und abends, auf die schmerzende Stelle. Max. TD : 2 wirkstoffhaltige Pflaster. Status: Apothekenpflichtig. 8/19.
Diclox forte
Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin. Zusammensetzung: 1 g Gel enth. 23,2 mg Diclofenac-N-Ethylethanamin, entspr. 20 mg Diclofenac-Natrium. Sonst. Bestandt.: Carbomer 974P, Cocoylcaprylocaprat (Ph.Eur.), Macrogolcetylstearylether (Ph.Eur.) (22 EO-Einheiten), Dickflüssiges Paraffin, N-Ethylethanamin, 2-Propanol (Ph.Eur.), Propylenglycol (E 1520), Ölsäure (E 570), Butylhydroxytoluol (Ph.Eur.) (E 321), Parfümöl (enth. Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, Eugenol, Farnesol, Geraniol, D-Limonen u. Linalool), Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: für Erw. u. Jugendl. ab 14 J.: Zur lokalen, symptomat. Behandl. von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen od. Prellungen infolge eines stumpfen Traumas, z. B. Sport- u. Unfallverletzungen. Für Jugendl. ab 14 J. ist das AM zur Kurzzeitbehandl. vorgesehen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt; Pat. mit bekannter Überempfindlichkeit gg. Acetylsalicylsäure od. nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR), die sich in Form von Asthmaanfällen, Bronchospasmus, Urtikaria, akuter Rhinitis od. Angioödem äußern kann; auf offenen Verletzungen, Entzündungen od. Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen od. Schleimhäuten; drittes Trimenon der Schwangerschaft; bei Kdrn u. Jugendl. unter 14 J. Warnhinw.: AM enth. Butylhydroxytoluol, Propylenglykol u. einen Duftstoff mit Benzylalkohol (0,15 mg/g Gel), Citronellol, Geraniol, Linalool, D-Limonen, Citral, Farnesol, Cumarin u. Eugenol. Nebenwirkungen: Pustelartiger Hautausschlag. Überempfindlichkeitsreaktionen (einschl. Urtikaria), Angioödem. Asthma. Gastrointestinale Beschwerden. Dermatitis (einschl. Kontaktdermatitis), Hautausschlag, Erythem, Ekzem, Pruritus Schuppenbildung, Austrocknen der Haut, Ödem, bullöse Dermatitis, Photosensibilisierung, Brennen an der Applikationsstelle, trockene Haut. Bei großflächiger Anwendung über einen längeren Zeitraum system. Nebenwirkungen (z. B. renale, hepatische od. gastrointestinale Nebenwirkungen, system. Überempfindlichkeitsreaktionen). Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. des dritten Schwangerschaftsdrittels kontraind. Währ. der Stillzeit nur unter ärztl. Rat anwenden. Dosierung: Erw. u. Jugendl. ab 14 J.: AM wird 2 mal tägl. (bevorzugt morgens u. abends) angew. Die max. Tagesgesamtdosis beträgt 8 g Gel, entspr. 185,6 mg Diclofenac-N-Ethylethanamin (entspr. 160 mg Diclofenac-Natrium). Status: Apothekenpflichtig. 1/25.